von Hakim Bey

 
Die Theorie der TAZ(1) versucht, sich mehr mit be- oder entstehenden Situationen zu befassen als mit reinem Utopismus. Überall auf der Welt gibt es Leute, die dabei sind, den Grill der Entfremdung zu verlassen oder von ihm zu „verschwinden“, die dabei sind, Wege zu suchen, um den menschlichen Kontakt wiederherzustellen. Ein interessantes Beispiel dafür – auf der Ebene der „städtischen Volkskultur“ – kann in der Verbreitung von Netzwerken und Konferenzen über Hobbies gefunden werden. Ich habe kürzlich die Zines von zwei solchen Gruppen entdeckt, die Kronjuwelen des höchsten elektrischen Drahtes (die sich mit der Sammlung gläserner Elektro-Isolatoren befassen) und eine Revue der Cucurbitologie (Flaschenkürbiskunde). Eine enorme Menge Kreativität wird diesen Besessenheiten gewidmet. Die verschiedenen regelmäßigen Treffen gleichgesinnter Verrückter führen zu wahren Festivals der Exzentrizität von Mensch zu Mensch (ohne Vermittlung). Es ist nicht nur die „Gegen-Kultur“, die ihre TAZn sucht, ihre reisenden Camps und ihre Befreiung vom Konsens. Selbstorganisierte und autonome Gruppen sind dabei, unter allen „Klassen“ und „Sub-Kulturen“ aufzutauchen. Weite Gebiete des babylonischen Imperiums sind derzeit leer, bevölkert nur von Geheimagenten der Massenmedien und ein paar psychotischen Polizisten. Die Theorie der TAZ ist sich bewußt, daß DAS GERADE JETZT PASSIERT – wir sagen nicht „passieren müßte“ oder „passieren wird“ – wir sprechen gerade von einer Bewegung, die bereits existiert. Unser Gebrauch verschiedener Denkerfahrungen, utopischer Dichtung, paranoider Kritik usw. soll helfen, diese komplexe und großteils noch nicht dokumentierte Bewegung zu klären, ihr ein gewisses theoretisches Forum und Selbstbewußtsein zu geben, Taktiken auf der Basis integraler, kohärenter Strategien vorzuschlagen – zu handeln wie eine Hebamme oder ein Lobredner, nicht wie eine „Avantgarde“! Und so müssen wir die Tatsache betrachten, daß all diese bestehenden autonomen Zonen nicht „temporär“ sind. Einige sind mehr oder weniger „permanent“ (zumindest sind sie so beabsichtigt). Einige Risse im babylonischen Monolith erscheinen so leer, daß ganze Gruppen sich zu ihnen begeben und sich dort festsetzen können. Gewisse Theorien, wie die „Permakultur“(2) sind angesichts dieser Situation entwickelt worden, um daraus möglichst viel herauszuholen. „Dörfer“, „Kommunen“, „Gemeinschaften“ bis zu „Arkologien“ und „Biosphären“ (oder andere Formen utopischer Städte werden ausprobiert und zum Erfolg gebracht. Dennoch kann selbst hier die Theorie der TAZ einige Denkwerkzeuge und nützliche Klärungen liefern. Was ist dran an einer Poesie (einer „Art zu machen“) und einer Politik (einer „Art, zusammen zu leben“) für die permanente TAZ (oder „PAZ“)? Was ist die Beziehung zwischen der Befristung und der Dauerhaftigkeit? Und wie kann die PAZ sich erneuern und periodisch erfrischen mit dem „festlichen“ Aspekt der TAZ?

Die Frage der Öffentlichkeit

Jüngste Erfolge in den USA und Europa haben gezeigt, daß selbstorganisierte/autonome Gruppen die Angst ins Herz des Staates tragen. MOVE in Philadelphia(3), die KoreshitInnen von Waco(4), die Deadheads, die Stämme des Regenbogens, die InformationspiratInnen, die besetzten Häuser, usw. waren Zielscheibe unterschiedlich intensiver Vernichtung. Und dennoch werden gleichzeitig andere Gruppen nicht wahrgenommen, oder wenigstens nicht verfolgt. Was bewirkt diesen Unterschied? Ein Faktor kann der perverse Effekt der Öffentlichkeit oder der Veröffentlichung sein. Die Medien verspüren einen vampirmäßigen Durst für das Werk des Schattens und eine Leidenschaft für den „Terrorismus“, das öffentliche Sühneritual, die Sündenböcke und die blutigen Opfergaben Babylons. Sobald irgendeine autonome Gruppe es zuläßt, daß diese besondere „Aufmerksamkeit“ auf sie fällt, ist die Kacke am Dampfen: Die Medien werden versuchen, ein Mini-Harmageddon zu organisieren, um ihr schmutziges Verlangen nach Spektakel und Tod zu befriedigen.

Jetzt stellt die PAZ ein gutes, unbewegliches Ziel für eine solche intelligente Medienbombe dar. Belagert im Inneren ihrer „Zusammensetzung“ kann die selbstorganisierte Gruppe nur einer Art vorbestimmten, billigen Märtyrertums unterliegen. Wahrscheinlich kann diese Rolle neurotische MasochistInnen anziehen??? Auf jeden Fall würde der größte Teil der Gruppen ihre Lebensdauer oder ihren natürlichen Verlauf in Ruhe und Frieden verbringen wollen. Eine gute Taktik hier kann es sein, die Öffentlichkeit der Massenmedien zu meiden wie die Pest. Ein bißchen natürliche Paranoia ist nützlich, solange sie nicht zum Selbstzweck wird. Man muß schlau sein, um etwas zu wagen und trotzdem davonzukommen. Ein bißchen Tarnung, die Fähigkeit, unsichtbar zu sein, Taktgefühl als Taktik könnten für eine PAZ genauso nützlich sein wie für eine TAZ. Kleine Vorschläge: nur „intime“ Medien benutzen (Zines, Telefonnetze, BBSs(5), Freie Radios und Kleinsender, Kabelfernsehen etc.); konfrontative Haltungen und Machoauftritte vermeiden – Ihr braucht die fünf Sekunden in der Tagesschau nicht („Polizei stürmt Sektenlokal“), um Eurer Existenz Sinn zu verleihen. Unsere Parole könnte sein: „Suche das Leben, keinen Lebensstil.“(6)

Zugang

Die Menschen müßten wahrscheinlich auswählen, mit welchen Personen sie zusammenleben wollen. Die Kommunen mit „offener Teilnahme“ enden unterschiedslos überflutet von Parasiten und pathetischen sexhungrigen Hanswursten. Die PAZ müssen gegenseitig ihre eigenen Mitglieder auswählen – das hat nichts zu tun mit „Elitismus“. Die PAZ kann zeitweise eine offene Funktion ausüben – wie Festivals zu beherbergen oder gratis Essen auszugeben –, aber sie muß nicht ständig für jeden dahergelaufenen selbsternannten Sympathisanten offen sein.

Die Notwendigkeit einer wirklich alternativen Wirtschaft

Einmal mehr geschieht das bereits, benötigt aber noch eine enorme Menge Arbeit, bevor es ans Licht kommt. Die Subökonomien der „Schwarzarbeit“, steuerfreie Transaktionen, der Tauschhandel usw. neigen dazu, streng begrenzt und lokalisiert zu bleiben. Die BBSs und andere Netzwerksysteme können verwendet werden, um diese regionalen/marginalen Wirtschaften („häusliche Unternehmen“) in eine tragfähige Alternativökonomie von einer gewissen Bedeutung zusammenzuführen. „P.M.“ hat so etwas schon in „bolo’bolo“(7) skizziert – tatsächlich gibt es schon zahlreiche mögliche Systeme, zumindest in der Theorie. Das Problem ist: Wie kann man eine wirkliche alternative Wirtschaft aufbauen, d. h. eine vollständige Wirtschaft, ohne das Finanzministerium und andere kapitalistische Jagdhunde anzuziehen? Wie kann ich meine Fähigkeiten als, sagen wir mal, Klempner oder Alkoholdestillateur eintauschen für die Nahrung, Bücher, das Dach überm Kopf und die psychoaktiven Pflanzen, die ich will – ohne Steuern zu zahlen oder, klar, ohne irgendwelches vom Staat geprägtes Geld zu benutzen? Wie kann ich ein komfortables (und sogar luxuriöses) Leben führen, frei von jeder Interaktion und Transaktion mit der Welt des Kommerzes? Wenn wir all die Energie nehmen würden, die die Linksparteien in ihre Demos stecken und all die Energie, die die Liberalen(8) dafür einsetzen, nichtige kleine Spiele als dritte Partei zu spielen, und wenn wir all diese Kraft umleiten würden in den Aufbau einer echten unterirdischen Ökonomie, hätten wir „die Revolution“ schon längst erreicht.

Die “Welt“ endete 1972

Das Götzenbild des absoluten Staates ist „1989“ endgültig gestürzt. Die letzte Ideologie, der Kapitalismus, ist nichts weiter als eine Hautkrankheit der sehr verspäteten Jungsteinzeit. Es ist eine Wunschmaschine im Leerlauf. Ich habe die Hoffnung, sie in meiner Lebenszeit zerfallen zu sehen, wie eine der mentalen Landschaften von Dalí. Und ich möchte mich irgendwo „unterstellen“ können, wenn die ganze Scheiße zusammenbricht. Offensichtlich beinhaltet der Tod des Kapitalismus nicht nötigerweise eine Godzilla-mäßige Zerstörung jeglicher menschlicher Kultur; das ist schlicht ein Horrorszenario, das der Kapitalismus selber propagiert. Trotzdem ist klar, daß der träumende Kadaver gewaltige Zuckungen haben wird, bevor der rigor mortis(9) eintritt – und New York oder Los Angeles können nicht die intelligentesten Aufenthaltsorte sein, um abzuwarten, bis das Unwetter vorbei ist. (Und das Unwetter kann schon begonnen haben.) [Andererseits könnten NYC und LA auch nicht die schlechtesten Plätze sein, um die neue Welt zu schaffen; man könnte sich ganze besetzte Viertel vorstellen, Gangs, die in Volksmilizen umgewandelt werden usw.] Jetzt kann die nomadische Lebensweise oder die virtuelle Realität eine Methode sein, um der laufenden Auflösung des verspäteten Kapitalismus zu begegnen – aber was mich betrifft, würde ich ein schönes anarchistisches Kloster irgendwo vorziehen, einen typischen Ort, damit die „Gebildeten“ das „dunkle Zeitalter“ unterstützen(10). Je mehr wir das JETZT organisieren, desto weniger Problemen werden wir nachher gegenüberstehen. Ich rede nicht vom „Überleben“ – ich bin nicht am einfachen Überleben interessiert. Ich will aufblühen. ABER ZURÜCK ZUR UTOPIE.

Festivals

Die PAZ hat eine lebenswichtige Funktion, wie ein Knoten im Netz der TAZn, ein Treffpunkt für einen breiten Kreis von FreundInnen und Verbündeten, die tatsächlich nicht die ganze Zeit in der „Abgeschiedenheit“ oder dem „Dorf“ leben können. Die alten Dörfer feierten Jahrmärkte, die der Gemeinschaft Reichtum brachten, den Reisenden Märkte zur Verfügung stellten und für alle TeilnehmerInnen eine festliche Zeit und einen festlichen Raum schufen. Heute ist das Festival dabei, als eine der wichtigsten Formen der TAZ selbst aufzukommen, aber es kann auch eine Erneuerung und frische Energie für die PAZ bringen. Ich erinnere mich, irgendwo gelesen zu haben, daß es im Mittelalter 111 Feiertage pro Jahr gab; das müßten wir als unser „utopisches Minimum“ nehmen und uns bemühen, es noch besser zu machen. [Anm.: Die utopischen Minima, die C. Fourier(11) vorschlug, bestanden in mehr Nahrung und Sex, als der durchschnittliche französische Aristokrat des 18. Jahrhunderts hatte; B. Fuller schlug für ein ähnliches Konzept den Ausdruck „bloßes Minimum“ vor]

Die lebendige Erde

Ich glaube, daß es eine Menge guter egoistischer Gründe gibt, sich das „Organische“ (ist sexy), das „Natürliche“ (schmeckt besser), das „Grüne“ (ist schöner), das „Wilde“(12) (ist aufregender) zu wünschen. Die Gemeinschaft (communitas, wie Paul Goodman(13) es nannte(14)) und die Gastfreundschaft (wie Ivan Illich(15) sagte) sind angenehmer als ihre Gegenteile. Die lebende Erde muß die organische Stadt nicht ausschließen – die kleine, aber intensive Ansammlung von Menschheit, gewidmet den Künsten und den locker-dekadenten Genüssen einer von allem Gigantismus und erzwungener Einsamkeit gereinigten Zivilisation – aber selbst diejenigen unter uns, die Städte mögen, können unmittelbare und hedonistische Gründe sehen, für „die Umwelt“ zu kämpfen. Wir sind militante Biophile. Tiefenökologie, soziale Ökologie, Permakultur, angepaßte Technologie ... wir sind gegenüber Ideologien nicht allzu kleinlich. Laßt 1000 Blumen blühen!

Typologie der PAZ

Eine „seltsame Religion“ oder eine rebellische Kunstbewegung kann sich in eine nicht lokal begrenzte Art PAZ umwandeln, wie ein intensiveres, um sich greifendes Hobby-Netzwerk. Die Geheimgesellschaft (wie der chinesische Tong(16)) liefert auch ein Modell für eine PAZ ohne geographische Begrenzungen. Aber das „Best-case-Szenario“ umfaßt einen Freiraum, der sich in einer freien Zeit ausbreiten kann. Das Wesentliche an der PAZ muß sein, daß sie die Freuden – und Risiken – der TAZ auf Dauer intensiviert. Und die Intensivierung der PAZ wäre dann ... Utopia Jetzt.

Dreamtime, August 1993

* * *

Anmerkungen:
(1) TAZ: Abkürzung für „Temporär autonome Zone“. Von Bey entwickelte Theorie, die durch diesen Text erweitert wird. [Zurück]
(2) „Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume. Schwerpunkte bilden dabei Nahrungsproduktion, Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer (Infra-)Strukturen. Grundgedanke ist dabei ein Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.“
(www.wikipedia.de) [Zurück]
(3) MOVE war eine afro-amerikanische Bewegung mit Zentrum in Philadelphia. Diese subversiv-spirituelle Bewegung zog sich schnell den Haß der örtlichen Polizei zu. Ihre erste militante Kommune wurde am 8. August 1978 von der Polizei belagert. Diese warf von einem Hubschrauber aus eine Brandbombe auf das von MOVE besetzte Haus und löste damit einen Großbrand aus, der an die 60 Häuser verwüstete und 11 Tote (darunter mehrere Kinder) unter den Mitgliedern von MOVE forderte. [Zurück]
(4) Eine apokalyptische Sekte, die Koreshiten (oder Davidianer), geführt von einem Guru namens David Koresh, der sich für einen neuen Messias hielt, hatte sich auf einer Farm in Waco (Texas) eingerichtet. Da die Sekte große Mengen von Waffen hatte, umzingelte die Polizei die Farm und griff an, als die Koreshiten sich weigerten, sich durchsuchen zu lassen. Beim ersten Angriff wurden sechs Koreshiten und vier Polizisten getötet. Ein zweiter Angriff, der am 19. April 1993 geführt wurde, löste einen Brand auf der Farm aus, bei dem 80 Personen ums Leben kamen. [Zurück]
(5) BBSs (Bulletin Board Systems) sind Server, über die AbonnentInnen oder Mitglieder einer Vereinigung sich verbinden und untereinander Informationen austauschen können. Man findet solche Server zum Beispiel im Internet (Forenboards, News-groups). [Zurück]
(6) Im Original „lifestyle“, Bezeichnung für bestimmte Tendenzen (wie den „Lifestyle-Anarchismus“), die sich mehr um den Alltag und das Individuelle kümmern als um das Soziale – zu-mindest laut ihren KritikerInnen wie Murray Bookchin. [Zurück]
(7) Bolo’bolo ist ein Buch, geschrieben Anfang der 80er Jahre von einem mysteriösen P.M., der ein utopisches Projekt einer sozialen Neuorganisation in Kommunen in großem Maßstab entwickelt. [Zurück]
(8) „Liberal“ hier in dem Sinne, wie es im allgemeinen in den USA verwendet wird [also „libertarian“, Üs], nämlich anarcho-kapitalistisch, was eigentlich (bis auf die Abneigung gegen den Staat, den sie als zu interventionistisch, gegen die Freiheit des Marktes, ansehen) sehr wenig mit dem zu tun hat, was wir hier unter libertär verstehen. Während der 80er Jahre erlangte die Libertarian Party eine gewisse Bedeutung und wurde bei Wahlen drittstärkste Kraft, wenn auch weit hinter den Demokraten und Republikanern. [Zurück]
(9) lat. Totenstarre [Zurück]
(10) Auf Englisch wird damit oft das Mittelalter bezeichnet („Dark Ages“). [Zurück]
(11) Charles Fourier (1772-1837) war ein französischer Philosoph und sozialer Denker, der die Neuorganisation der Gesellschaft in „Phalanstères“ genannten Arbei-tersiedlungen vorschlug, kleinen autonomen menschlichen Kommunen, die Produktions- und Konsumkooperativen beherbergen sollten. [Zurück]
(12) Im Original „wild(er)ness“, was gleichzeitig an Wildheit und an Natur im reinen Zustand erinnert. [Zurück]
(13) Paul Goodman (1911-1972) war ein amerikanischer Libertärer, Schriftsteller und Sozialkritiker voll Begeisterung für die antiautoritäre Pädagogik. [Zurück]
(14) In dem Buch, das diesen Titel trägt, geschrieben gemeinsam mit seinem Bruder Percival und 1947 veröffentlicht. [Zurück]
(15) Ivan Illich (1926-2002), Priester (1969 seines Amtes enthoben) und sozialer Denker, Autor zahlreicher sehr kritischer Werke über Schule, Gesundheit, Gastfreundschaft, Energie... Er inspirierte während der 60er und 70er Jahre das Internationale Dokumentationszentrum (CIDOC) in Mexiko, einen intellektuellen Knotenpunkt für zahlreiche kritische ForscherInnen und Päda-gogInnen. [Zurück]
(16) Tongs sind Geheimgesell-schaften chinesischen Ursprungs, in denen gegenseitige Hilfe rund um gemeinsame Ziele praktiziert wird: subversive oder religiöse Aktivitäten, Schmuggel und Handel... Hakim Bey hat übrigens einen kleinen Text geschrieben, der auch auf Französisch übersetzt wurde (und im Internet gratis heruntergeladen werden kann, wenn man ein bißchen sucht [auf Deutsch habt Ihr da wahrscheinlich wieder mal Pech, Üs]), wo es um dieses Thema geht und darum, was diese Form heimlicher solidarischer Organisation für Minderheiten am Rande des Systems bedeuten kann. [Zurück]

Anmerkungen der Redaktion:
Der vorliegende Text stammt von einer anarchistischen Internet-seite (http://www.ainfos.ca) und zirkuliert frei im Netz. Der Übersetzer ist unbekannt.